Rachelle Miner

Das bieten Dir Rachelle Miner am wasserFEST

  • 2 x DANCE OF THE SOUL, Tanz | Klasse / Practice
  • 2 x SOULFULL FLOW, Yoga | Klasse / Practice

Tänzeln auf den Grenzlinien

 “Don’t ask what the world needs. Ask what makes you come alive, and go do it. Because what the world needs is people who have come alive.”
― Howard Thurman

Mein Lebenstanz war schon immer ein kontrastvolles, abwechslungsreiches Spiel zwischen den Extremen, ein Tänzeln auf den Grenzlinien. Meine Suche nach meinem Platz auf der Welt hat sich schleichend verwandelt in eine Suche nach Erfahrung, Erleuchtung und Erfüllung, die mich gewiss sehr bereichert aber auch eine starke Unruhe in mir gepflegt hat – geographisch sowie innerlich.

Wenn ich auf die vielen verschiedenen Phasen meines teilweise verwirrten Daseins auf dieser Erde zurück schaue, sehe ich einen Herzenswunsch nach Transzendenz, der sich seit meiner Kindheit wie ein roter Faden durch mein Leben zieht.

Mal ist der Wunsch, das Leiden der Welt zu transzendieren, mal das eigene Ego, das mich von der Liebe trennt... Und immer besteht die Gefahr, davon zu laufen oder mich abzulenken anstatt mich mit den Schattenseiten auseinander zu setzten – „to sit with it“.

Balance als Schlüsselwort

In meiner jetzigen Lebensphase ist also Balance das Schlüsselwort. Zwischen rauer Menschlichkeit und dem reinen Licht, das unser Ursprung ist. Zwischen Yin und Yang, Action und Ruhe, dunkel und hell, Lärm und Stille, Erdung und Fliegen, zwischen der Akzeptanz meiner Schwächen und dem Streben nach Wachstum... zwischen schwitzen und Augen-zu nachspüren. Wenn ich tanze, durch den Wald laufe oder auf meiner Yogamatte bin, ist diese Balance äußerst wichtig und das, was mich im Leben in meiner Mitte hält.

Mit 18 Jahren habe ich meine Heimat in der Wüste verlassen um in die grünen Berge zu ziehen. Ursprünglich war der Plan, in Innsbruck zu studieren und dann nach Jordanien zurück zu kehren, aber das Leben spielt meistens anders als wir es planen. 

In den letzten elf Jahren habe ich Sozialarbeit und später Menschenrechte studiert, mit geflüchteten Menschen, Obdachlosen, Gefangenen und Jugendlichen gearbeitet, bin viel gereist und habe neben meiner „Base“ Innsbruck in Südamerika, Italien und Griechenland gelebt. Aus Liebe zur Bewegung, Musik und zum Yoga habe ich mich zur Tanz- und Bewegungspädagogin und zur Yogalehrerin ausbilden lassen, um meine Leidenschaft weitergeben und mit anderen teilen zu können.

Tiefe Verbindung zu unserer Seele

Meine Überzeugung dabei ist, dass wir über unseren Körper in eine tiefere Verbindung mit unserer Seele kommen können, und dass das vertiefte Verständnis für unsere Essenz als Mensch uns dem universellen Sein näher bringen und allgemein zu einer besseren Lebensqualität beitragen kann.

Aus diesem Grund habe ich mich über die letzten Jahre immer mehr vom "klassischen" Sozialbereich in die Richtung Körperarbeit weiterentwickelt. Ich möchte meine Angebote zugänglich machen für jede/n, der/die daran teilhaben will. Vor allem habe ich mit Yoga- und Tanzstunden meine Arbeit mit Flüchtlingen ausgeweitet, mit dem Ziel, sie auf diesem Weg in der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen durch Selbstliebe und -Akzeptanz zu begleiten.

In erster Linie geht es mir darum, dass die TeilnehmerInnen innerlich so zur Ruhe kommen, dass sie sich (wieder) selber spüren können und ihren Körper zu sich sprechen lassen.

Lernen gemeinsam das Leben zu feiern

Ich freue mich sehr darauf, heuer wieder Teil der wasserFEST-Family zu sein - mich inspirieren zu lassen von den unterschiedlichsten Menschen, zu geben und zu nehmen, zu lernen und gemeinsam das Leben zu feiern. 

Was ich am wasserFEST so schön finde ist, dass diese Energieverbreitung und die Heilung im Mittelpunkt stehen und Menschen von überall her zusammenkommen – es geht um das Teilen von Können und Wissen, da wir alle was zum Geben haben. 

Bis bald!