Lebendige Vielfalt auf Feldern und Tellern – für jeden

Saatgut ist die Grundlage der Ernährung. Eine Grundlage die aufgrund von Gentechnik, Saatgut-Monopolen – Stichwort: Monsanto –, Klimawandel und Kriegen massiv gefährdet ist. Seit 1900 ist die Vielfalt unserer Kulturpflanzen der Landwirtschaft weltweit um dramatische 75 Prozent zurückgegangen. Einen Wahnsinn, den jeder von uns Einhalt gebieten kann: Mit dem Selbstanbau von Gemüse und Obst, dem Tausch von Samen alter Kulturpflanzen und einer allgemeinen Bewusstwerdung zu diesem Thema. "So wie aus den Samen einer einzigen Paradeiser fast unzählige Pflänzchen sprießen können, so lässt sich auch die wundervolle Idee, mit und von der Vielfalt der Kulturpflanzen zu leben, mehren", davon sind Monika und Walter Stockenhuber vom "Klarlbauz’ Blindendorf" überzeugt. Zurück zu den Wurzeln lautet die unmissverständliche Devise von Monika und Karl. Warum? Weil sie für mehr Unabhängigkeit, Transparenz und Qualität einstehen.

Über den Vortragenden

Monika und Walter Stockenhuber, vom Biobetrieb "Klarlbauz’ Blindendorf" in Lambrechten ziehen und kultivieren 200 Sorten Paradeiser in allen erdenkliche Farben von violett über grün bis bräunlich. Und auch Paprika und Chilis sowie weitere Besonderheiten, welche heute längst aus konventionellen Bauerngärten verschwunden sind. Monika und Walter ist längst klar: Der einzige Weg diese Arten dauerhaft zu erhalten ist, sie wieder in die Gärten und auf die Teller der Leute zurückzubringen. 

Zeitpunkt

Samstag, 13. August, 14:30 bis 15:30 Uhr.

Ort

Im und vor dem Jurten-Café.

Link

www.klarlbau.at